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Fotografie - Wissensdatenbank

 

 

Hier in meiner Wissensdatenbank erkläre ich die gängigsten Fachbegriffe aus dem Bereich Fotografie & Bildbearbeitung.

Ich versuche die Datenbank immer wieder zu erweitern und zu pflegen. Es lohnt sich also wieder mal vorbei zu schauen ;-)


Aktuelle Fachbegriffe

Aktuell sind 49 Fachbegriffe in der Wissensdatenbank hinterlegt.

A - B - C - G - I - J - L - M - N - P - S - T - U - V - W - Z

Wissensdatenbank

 


A

1 Adobe-RGB-Farbraum Adobe RGB ein erweiterter RGB-Farbraum, der für Bilder empfohlen wird, die zur Weiterverarbeitung und zum Druck in den CMYK-Farbraum transferiert werden sollen.
2 AF Hilfslicht Viele Autofokussysteme haben bei schlechten Lichtverhältnisse Probleme, die Schärfe zufriedenstellend einzustellen. Daher können einige Kameras bei Bedarf ein eigenes Lichtsignal zur Unterstützung aussenden. Das AF-Hilfslicht ( Auto-Fokus-Hilfslicht) sendet in diesem Falle einen gebündelten Lichtstrahl auf das Motiv, um dem Autofokus zusätzliches Licht für die Beurteilung der richtigen Schärfe zu liefern.
3 Aliasing Als Aliasing bezeichnet man einen Bildfehler, der bei der digitalen Aufnahme in der Kamera bzw. der Weiterverarbeitung in einem Bildverarbeitungsprogramm entstehen kann. Der Aliasing-Effekt zeigt sich u.a. in schräg verlaufende Linien, die treppenstufenartig oder sägezahnförmig aussehen, obwohl sie im Original als glatt verlaufende Linie erscheint.
4 Antialiasing-Filter Um Aliasing-Effekte zu vermeiden oder zumindest weitgehend zu reduzieren, setzen viele Hersteller von Foto- oder Videokameras spezielle Tiefpassfilter vor den Bildsensor, um die hohen Frequenzen der Abbildung auszufiltern. Solche Tiefpassfilter funktionieren so, dass Licht, das auf einen Pixel trifft, auf die direkt benachbarten Pixel gestreut wird. Als Nebenwirkung reduziert sich allerdings durch die Antialiasing-Filter die erreichbare Bildschärfe.
5 APS-C Format APS-C als ursprüngliches Filmformat der Größe 25,1x16,7mm wird heute häufig als Größenformat für Bildsensoren digitaler Spiegelreflex-Kameras angegeben.
6 Artefakte Bei der JPEG-Komprimierung wird das Bild in Blöcke zu 8 x 8 Pixeln aufgeteilt. Bei einer extrem starken Komprimierung können diese quadratischen Pixelblöcke sichtbar werden und dann spricht man von JPEG-Artefakten. 
7 Auslöseverzögerung Im Prinzip kann der Auslösevorgang beim Fotografieren mit einer Digitalkamera in drei Phasen eingeteilt werden: das Fokussieren, die Ermittlung der Bekichtungsparameter und der eigentliche Belichtungsvorgang des Sensors. Bei vielen Kompaktkameras dauern die ersten beiden Phasen eine durchaus lange Zeit und führen zu einer oft störenden Auslöseverzögerung zwischen Antippen des Auslösers und dem eigentlichen Belichten, während diese Phasen in einer DSLR deutlich schneller ablaufen und kaum nennenswert sind.
8 Autofokus (AF) Als Autofokus wird die Technik und das Verfahren einer optischen Einheit, wie z.B. eines Objektivs oder einer Kamera, zur automatischen Scharfstellung eines Motivs bzw. Objekts bezeichnet.
9 Auflösung Die Auflösung digitaler Kameras wird hauptsächlich durch die Qualität des Objektivs, die Anzahl und Größe der Pixel des Sensors und die Art der Kamerainternen Bildverarbeitung beeinflusst.

B

10 Bajonett Einige Kameras, besonders Spiegelreflexkameras, sind mit einem Schnellverschluss, einem sogenannten Bajonettanschluss, versehen, der das rasche Wechseln von Objektiven erlaubt. Allerdings gibt es verschiedene Standards der Hersteller, die untereinander nur selten eine kompatible Verwendbarkeit der Objektive gestatten.
11 Belichtungsautomatik Belichtungsautomatiken steuern Blende und /oder Verschluss automatisch anhand der vom kamerainternen Belichtungsmesser ermittelten Werten. Automatiken, die entweder nur Verschluss oder Blende steuern werden oft als Halbautomatiken bezeichnet, während Vollautomatiken Blende und Verschluss steuern.
12 Belichtungsmesser Ein Belichtungsmesser einer Kamera misst das vom Objekt reflektierte Licht. Dies wird als Basis zur Steuerung der Belichtungsautomatik verwendet. Da die ermittelten Parameter natürlich von den Objekteigenschaften und dessen Reflexionsvermögen abhängen und die meisten Belichtungsmesser von einem durchschnittlichen Reflexionsgrad von 18 % ausgehen können die Ergebnisse z.B. in Schneelandschaft, an hellen Stränden usw. verfälscht werden.
13 Belichtungszeit Die Belichtungszeit einer Fotokamera definiert die Zeitspanne der ein photoempfindliches Medium, sei es ein Film in der analogen Fotografie oder der CCD / CMOS-Chip einer digitalen Kamera, zur Aufzeichnung eines Bildes dem Licht ausgesetzt wird.
14 Bildrauschen Elektronische Bildsensoren, wie sie in digitalen Fotokameras oder Camcordern eingesetzt werden, haben ein Eigenrauschen, das hauptsächlich aus dem Dunkelrauschen ( Rauschen auch ohne Beleuchtung), einem Schrotrauschen ( Photonenrauschen) und dem Ausleserauschen ( Rauschen der Verstärker- bzw. Ausleseelektronik) besteht. Diese Rauschkomponenten sind maßgeblich von der Technologie und Größe des Aufnahmesensors, der Qualität der Elektronik und auch von der Umgebungstemperatur abhängig. Einige der Rauschanteile lassen sich durch geeignete Signalverarbeitung stark reduzieren, was besonders in hochwertigen Kameras heute zum Standard gehört.
15 Bildsensor Der Begriff Bildsensor hat eine weitläufige Bedeutung, wobei er in der digitalen Fototechnik für den Aufnahmesensor steht, der anstatt des Films das Bild zweidimensional aufnimmt. In der Praxis übernimmt dies ein CCD oder CMOS Chip. Als Anhaltspunkt für die theoretisch erreichbare Auflösung einer digitalen Kamera werden die Bildpunkte des Sensors in Megapixeln angegeben.
16 Bildstabilisator Bildstabilisatoren dienen zur Reduzierung von Verwacklern, die zum Beispiel beim Fotografieren aus der Hand mit Teleobjektiven sehr schnell passieren. Sie können allerdings nicht bei normalen Bwegungsunschärfen helfen. Bildstabilisatoren können entweder Bestandteil des Objektivs ( z.B. bewegliches Linsenglied in Verbindung mit einem Gyrodetektor) oder auch der Kamera sein, indem der Aufnahmesensor entsprechend gelagert und nachgeführt wird.
17 Blende Die Blende regelt den Lichteinfall durch das Objektiv. Je größer die Blendenzahl, um so weniger Licht kann durch das Objektiv fallen. Im Zusammenspiel mit dem Parameter Belichtungszeit kann dadurch die reale Belichtung des Bildsensors bzw. des Films gesteuert werden. Gleichzeitig verändert die Blende die Tiefenschärfe.Mit einer erhöhten Blendenzahl wird auch die Tiefenschärfe größer, was dem geübten Fotografen Speilraum für Abbildungsbetonung zwischen eigentlichem Motiv und Hintergrund bietet.
18 Blendenautomatik Wenn die Belichtungszeit einer Kamera manuell vorgewählt wird und die Blende von der Kamera automatisch an die Belichtungsverhältnisse angepasst wird bezeichnet man das als Blendenautomatik.
19 Blendschutz Moderne digitale Kameras haben oft keinen optischen Sucher mehr, so dass man komplett auf den Kontrollmonitor angewiesen ist. Sobald man aber Aufnahmen unter sehr hellen Bedingungen macht, wie z.B. am Strand bei Sonnenlicht, dann sind die Motive auf diesem Monitor kaum mehr zu sehen. Abhilfe kann ein Monitor-Blendschutz bringen, der die seitliche Einstrahlung von Licht auf den Monitor stark einschränkt und damit das Bild besser beurteilbar macht.
20 Blitzlicht Als Blitzlicht wird in der Fototechnik eine Beleuchtungseinrichtung verstanden, die für die notwendige Motiv- bzw. Objektausleuchtung im Moment der Fotoaufnahme mittels eines Lichtblitzes sorgen. Der Blitz eines Blitzgerätes dauert üblicherweise nur wenige Mikrosekunden und dadurch ist eine Synchonisation mit den Verschlusszeiten der Kamera kein Problem. Wichtige Parameter eines Blitzgerätes sind die Leitzahl LZ und die Farbtemperatur. Es gibt unterschiedlichste technische Ausführungen eines Blitzgerätes, aber prinzipell kann man in kamerainterne und extern anzuschließende Blitzgeräte unterscheiden.
21 Blooming Die Pixel ( Bildpunkte) eines digitalen Sensors können nur eine begrenzte Ladung aufnehmen. Wenn das einfallende Licht über der Menge der speicherbaren Ladung liegt, laufen die entstehenden Ladungsträger in benachbarte Pixel über. Dies zeigt sich in ausblühenden Flecken oder Streichen in solchen überbelichteten Bildbereichen. Um den Blooming-Effekt zu reduzieren oder ganz zu verhindern, verwenden die Hersteller moderner Digitalkameras Sensoren mit Anti-Blooming Gates (ABG), die quasi eine Barriere oder einen Zwischenraum zum Ablaufen der überschüssigen Ladung zwischen den einzelnen Pixeln haben.
22 Bluetooth Bluetooth ist eine Funkschnittstelle, mit der neben Handys oder Notebooks auch einige digitale Kameras ausgestattet sind. Die Reichweite dieser Schnittstelle beträgt in der Version 2.0 ungefähr 10 m.

C

23 Candela Candela (cd) ist die Basiseinheit für die Lichtstärke. Im Gegensatz zum Lichtstrom, der in Lumen (Im) gemessen wird und die gesamte integrale Lichtabstrahlung einer Lichtquelle beschreibt, gibt die Lichtstärke die Abstrahlung des Lichtes in eine bestimmte Richtung an.

G

24 Gegenlichtblende Eine Gegenlichtblende dient zur Abschirmung der Aufnahme gegen diffuses Streulicht. Dies kann unter vielen Aufnahmesituationen den Kontrast der Aufnahmen deutlich verbessern. Je nach Hersteller gibt es verschiedene Ausführungsformen, aber in der Regel besteht eine Gegenlichtblende aus schwarzem Kunststoff und sie wird vor das Objektiv der Kamera gesetzt.

I

25 Irisblende Öffnungsblende aus Metall-Lamellen, die kontinuierlich verstellbar ist und deren Einstellung mit dem am Objektiv befindlichen Blendenring erfolgt.

J

26 JPG Format Joint Photographic Expert Group. Diese Kurzform bezieht sich auf eine Komprimierungstechnik für Daten, mit der die Datengröße unter Akzeptanz von Qualitätseinbußen bis faktor 10 reduziert werden kann. Dies ist ein weit verbreitetes Format und ist moemtan in der Digitalfotografie das gängigste Komprimierungsverfahren.

L

27 Lensbaby Als Lensbaby werden Wechselobjektive bezeichnet, bei denen man durch einen flexibel verschiebbaren Objektivtubus einen scharf abgebildeten Bereich frei wählen kann.

M

28 Mittelformat Als Mittelformat bezeichnet man in der Fototechnik ein Aufnahmeformat auf Rollfilm mit 60 mm Breite. Es handelt sich dabei um die Formate 4,5 x 6, 6 x 6, 6 x 7, 6 x 8 und 6 x 9.

N

29 Normalobjektiv So bezeichnet man ein Objektiv, dessen Bildwinkel etwa dem Sehwinkel des menschlichen Auges entspricht. In der analogen Kleinbildfotografie entspricht dies einem 50mm-Objektiv.

P

30 Polarisationsfilter Licht schwingt in der Regel in allen Richtungen. Licht, das von spiegelnden Oberflächen unter flachem Winkel reflektiert wird ist jedoch weitgehend polarisiert, d.h., die Lichtwellen schwingen in einer Ebene. Polarisationsfilter sind Filter, die einerseits hindurchfallendes Licht (unpolarisiert) polarisieren, andererseits bereits polarisiertes Licht nur dann durchlassen, wenn dessen Schwingungsebene mit ihrer Gitterebene übereinstimmt. Mittels Polarisationsfilter, die vor das Kameraobjektiv gesetzt werden, lassen sich Spiegelungen reduzieren oder ganz auslöschen und bestimmte Farben intensivieren. Es dient zur Reduzierung von Reflexen, um Farben mit einem höheren Sättigungsgrad bzw. einen höheren Kontrasdt zu erreichen. Die Wirkung ist von der Stellung des (drehbaren) Filters und von der Einfallrichtung des Lichtes bzw. der Reflexe abhängig. Polarisationsfilter werden oft auch nur als Polfilter bezeichnet.

S

31 Schärfe Ein Betrachter eines Bildes bzw. einer Fotoaufnahme empfindet diese als scharf, wenn die Linien und Kanten des Motivs eindeutige und klare Grenzen aufweisen. Sobald diese Grenzwerte verwischen, erscheint das Motiv dem Betrachter als unscharf
32 Schatten Als Schatten bezeichnet man in der Fotografie die dunkleren Partien eines Motivs
33 Schwingspiegel Der Schwingspiegel einer Spiegelreflexkamera lenkt im Ruhezustand das Bild des anvisierten Motivs zum Sucher der Kamera. Während der Aufnahme klappt der Spiegel hoch und gibt den optischen Weg zum Aufnahmechip bzw. zum Film frei.
34 Skylight-Filter Ein Skylightfilter ist ein leicht rosa gefärbtes Filter und dient zur Unterdrückung unerwünschter Blautöne und soll auch UV-Licht und Dunst ausfilteren.
35 Speicherkarten Digitale Fotokameras nutzen in der Regel Speicherkarten als Datenträger für die Aufnahmen. Die momentan gängigsten Kartentypen sind Compact Flash ( CF) und Secure Digital ( SD)
36 Stative Bei langen Verschlusszeiten besteht generelle die Gefahr der Verwacklung, da man selbst mit ruhiger Hand ab 1/30 s oder länger kaum scharfe Bilder erzielen kann. Auch ein Bildstabilisator kann nur bedingt helfen. Dann hilft in der Regel nur ein Stativ, das besonders in Verbindung mit einem Fernauslöser eine solide Basis für wackelfreie Aufnahmen bildet.
37 Sucher Im Gegensatz zu analogen Kameras haben viele digitale Kompaktkameras keinen optischen Sucher mehr, sondern beschränken sich auf die Abbildung auf den kleinen Monitor. Durch das Prinzip der Spiegelreflexkamera bedingt haben die SLR in den meisten Fällen einen optischen Sucher, der das Motiv genau so darstellt, wie es auch auf dem Film oder dem Chip aufgenommen wird.

T

38 Tageslicht Gegenüber dem Sprachgebrauch im Alltag ist in der Fotografie und Farblehre der Begriff Tageslicht mit einem definierten und standardisierten Licht verknüpft. Ein kontinuierliches Lichtspektrum mit einer Farbtemperatur von 6500 K wird als Tageslicht bezeichnet und dieses wird auch durch Lampen, z.B. mit Xenon-Komponenten oder durch Leuchtstoffröhren, nachgebildet. Tageslicht ist auch bei der Beurteilung von Prints und Farbabweichungen wesentlich besser geeignet als wärmere Lichtarten.
39 Tele-Objektiv Objektive mit Brennweiten über denen eines Normalobjektivs, also 50 mm bei einem 24 x 36 mm Bild-Format, werden als Teleobjektiv bezeichnet und umgangssprachlich meist einfach nur Tele genannt. Typischweise beginnen heute Telebrennweiten bei 70 mm und gehen bis über einen Meter. Teleobjektive werden benutzt, um entfernte Motive zu vergrößern bzw. heranzuholen. Teleobjektive haben prinzipbedingt eine geringe Tiefenschärfe, die deshalb oft auch gezielt bei Portraitaufnahmen zur besseren Abhebung der Person vom Hintergrund eingesetzt werden.

U

40 Universalzoom Die meisten Hersteller und Nutzer von Objektiven verstehen unter einem Universalzoom ein Zoomobjektiv, das einen sehr großen Brennweitenbereich überstreicht. Dies geht in der Regel dann vom Weitwinkelbereich bis zum Telebereich. Gerade auf Reisen oder wenn man ohnehin Last und Gepäck reduzieren will kann ein Universalzoom sehr nützlich sein. Universalzoom-Objektive sind meist auch preiswert, wobei die Qualitätskompromisse bei solch weiten Brennweitenbereichen prinzipbedingt in Kauf genommen werden müssen. Typische Universalobjektive decken Bereiche von 18 - 200 mm oder 28 - 300 mm ab.
41 Unschärfe Wenn Linien und Kanten eines Motivs in ihren Grenzen verwischen, dann erscheinen sie einem Betrachter als unscharf. Kontrastreichere Bilder wirken schärfer als kontrastarme Aufnahmen. Optisch betrachtet wird ein Motiv dann scharf abgebildet, wenn es sich im Fokus des Objektivs befindet bzw. sich im Bereich der Tiefenschärfe befindet. Durch die begrenzte Auflösung des menschlichen Auges wird also nicht nur die wirkliche Fokusebene als scharf empfunden, sondern ein durch verschiedene Faktoren gebildeter Schärfenbereich.
42 USB USB steht für Universal Serial Bus und stellt eine der momentan gängigsten Interfacemöglichkeiten zwischen Computern und Zusatzgeräen wie Scannern, Druckern und digitale Kameras dar. Der aktuelle Standard 2.0 erlaubt eine Datenrate von bis zu 60 MB / Sekunde. Ein Vorteil gegenüber anderen Anschlussystemen ist u.a. die Möglichkeit des Trennens und Wechseln von angeschlossenen Geräten während des laufenden Betriebes.
43 UV-Filter als UV bezeichnet man die ultraviolette Strahlung, die z.B. im Sonnenlicht enthalten ist. UV Licht ist für das menschliche Auge nicht sichtbar, kann aber beim Schießen von Fotos sowohl auf Filmmaterial als auch bei digitalen Materialien unschöne Effekte und Kontrastminderung erzeugen. Ein UV-Filter blockt diese Strahlung und dient oft auch noch als preiswerter Schutz gegen Verschmutzung und Kratzer auf dem teuren Objektiv.

V

44 Varioobjektiv bis in die 80er Jahre hinein wurde ein Objektiv mit veränderbarer Brennweite in deutschsprachigen Ländern als Varioobjektiv bezeichnet. Heute hat sich der Begriff Zoomobjektiv durchgesetzt.
45 Vollformatsensor ist eine besonders von CANON verwendete Bezeichnung für einen elektronischen Bildsensor in einer digitalen Spiegelreflexkamera, dessen Größe etwa der eines Kleinbildfilmes von 36 mm x 24 mm entspricht.

W

46 Wechselobjektiv Wechselobjektive können über einen Schraub- oder Bajonettverschluss vom Kameragehäuse getrennt werden. Dies ist ein typisches Merkmal einer Spiegelreflexkamera und ermöglicht den Einsatz von Objektiven mit unterschiedlichen Brennweiten und Lichtstärken mit einer einzigen Kamera.
47 Weißabgleich Aufnahmen in der Fotografie sind stark von den Lichtbedingungen am Aufnahmeort abhängig. Dazu gehört auch die Farbtemperatur, die ein Maß für die Wirkung des Lichtes, von kalt bis warm, ist. Der Weißabgleich dient dazu, dass die Kamera auf die Farbtemperatur am Aufnahmeort eingeeicht wird. Dies kann manuell durch die Aufnahme einer weißen bzw. hellgrauen Stück Papier o.ä. erfolgen oder automatisch durch die Kamera selbst durchgeführt werden. Korrekturen in gewissem Maße lassen sich auch in der nachfolgenden Bildverarbeitungssoftware durchführen.

Z

48
Zoom Der Begriff Zoom wird meist umgangssprachlich für ein Zoomobjektiv bzw. Varioobjektiv verwendet. Ein echter Zoom verändert die Brennweite des Objektivs durch Verschieben von Linsenelementen während der Digitalzoom nur ein Teil des Bildausschnitts auf die volle Größe streckt, was gegenüber einem optischen Zoom mit oft starken Auflösungs- bzw. Qualitätseinbußen einhergeht.
49
Zwischenringe Für Kameras mit Wechselobjektiven, wie z.B. bei Spiegelreflexkameras, sind Zwischenringe eine günstige Alternative zu einer Zoomerweiterung. Sie verlängern den Abstand zwischen dem Aufnahmesensor und dem Motiv, welches dadurch auf dem Bild größer erscheint.